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Arterienverkalkung vorbeugen

Geschrieben von BEH | 05.04.23

In Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen an Arteriosklerose. Die Krankheit bahnt sich schleichend ihren Weg: Fett, kleine Blutgerinnsel und Kalk lagern sich über Jahre unbemerkt in den Schlagadern ab. Eine unentdeckte Arteriosklerose kann schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen auslösen. Doch, soweit muss es nicht kommen: Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichender Bewegung und regelmäßigen Check-Ups ist die beste Vorsorge.

Was ist Arteriosklerose?

Arterienverkalkung wird auch als Arteriosklerose bezeichnet. Fett, Cholesterin und andere Substanzen lagern sich in den Wänden der Arterien ab und verstopfen sie. Zudem verlieren die Arterien ihre Elastizität und Flexibilität. Mittelfristig können sie ihre Aufgabe im Körper nicht mehr übernehmen: Über die Arterien fließt sauerstoffreiches Blut, dass die Organe versorgt. Ist dieser lebenswichtige Transport verhindert, kann dies weitreichende Konsequenzen haben: Im schlimmsten Fall sammeln sich Blutplättchen zu einem Pfropf, der das Gefäß verschließt und einen Herzinfarkt, Schlaganfall und andere schwerwiegende Herzerkrankungen auslösen kann. 

Diagnose von Arteriosklerose

Die spürbaren Symptome der Krankheit treten häufig sehr spät auf und weisen dann auf ein bereits fortgeschrittenes Stadium hin. Zu den ersten merkbaren Anzeichen zählen unter anderem Taubheitsgefühle in den Armen und Beinen, Druckbeschwerden auf der Brust oder Schwindel. 

Ein regelmäßiger Besuch beim Hausarzt ist die beste Prävention. Er ermittelt die Blutfettwerte, den Blutdruck und kann sogar mit Hilfe einer Urinprobe Auskunft über den Zustand der Arterien geben. Weitere Methoden sind bildgebende Verfahren wie eine Magnetresonanztomographie (MRT), eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung der Gefäße. Auch mit einem Belastungs-EKG können Mediziner Risiken für den Körper einschätzen und dem Ernstfall so frühzeitig entgegenwirken. 

Patienten mit einer erblichen Veranlagung für hohe Cholesterinwerte sind besonders gefährdet. Hinzu kommen weitere Risikofaktoren wie fett- und zuckerhaltige Ernährung, Bewegungsmangel und Nikotinkonsum.

Präventive Maßnahmen gegen Arteriosklerose

Patienten, bei denen Arteriosklerose diagnostiziert wird, werden immer jünger. Eine gesunde Lebensweise mit Blick auf die Risikofaktoren kann dem entgegenwirken:

1.    

Gesunde Ernährung: Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und gesunden Fetten senkt den Cholesterinspiegel im Blut und reduziert somit das Risiko für eine Arterienverkalkung.

2.    

Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, den Blutfluss zu verbessern, den Cholesterinspiegel zu senken und das Risiko für Arterienverkalkung zu reduzieren. 30 Minuten tägliches Gehen oder leichtes Joggen wirken wahre Wunder.

3.    

Nichtrauchen: Rauchen schädigt die Arterien und erhöht somit das Risiko für Arterienverkalkung drastisch. 

4.    

Kontrolle von Bluthochdruck und Diabetes: Hoher Blutdruck und Diabetes können die Arterienverkalkung ungünstig beeinflussen. Es ist wichtig, diese Erkrankungen zu kontrollieren und regelmäßig von einem Arzt überwachen zu lassen.

5.    

Stressmanagement: Der weit verbreitete chronische Stress kann das Risiko für Arterienverkalkung erhöhen. Regelmäßige Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder auch Aufenthalte in der Natur senken den Stresspegel und wirken gesundheitsfördernd.

6.    

Gewichtskontrolle: Übergewicht stellt ein weiteres Risiko dar. Es ist wichtig, ein gesundes Gewicht zu halten, indem Patienten eine gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität praktizieren.

7.    

Gesundheitsuntersuchungen: Regelmäßige Untersuchungen bei einem Arzt können dazu beitragen, das Risiko für Arterienverkalkung zu reduzieren.

B-Vitamine und ein gestörter Homocystein-Stoffwechsel

In zahlreichen klinischen und experimentellen Studien wurde ein erhöhter Homocysteinspiegel als unabhängiger Risikofaktor für atherosklerotische Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall entdeckt. Homocystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die als Stoffwechselprodukt im Körper anfällt. Sie wirkt toxisch und muss deshalb schnellstmöglich ab- beziehungsweise umgebaut werden. Dazu braucht der Organismus die Vitamine B6, B12 und Folsäure (B9). 

beh Arterie+

Im Rahmen einer Dosisfindungsstudie wurde für beh Arterie+ das optimale Verhältnis in der Kombination dieser Vitamine ermittelt, um erhöhten Nährstoffbedarf zu decken und um den Homocysteinspiegel zu senken. Die patentierte Vitamindosierung ergibt sich aus dem entdeckten Zusammenwirken. 

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Medizinisch, fachliche Quellen: